Neues aus dem Verein
★ Neuland im Dolinen-Land!
Der Schlangenmäander wächst: wir brauchen dringend Freiwillige, die beim weiteren Vortrieb, Transport und Bau von Logistik helfen! Auf dem Weg zu einem neuen Zu...
Der Schlangenmäander wächst: wir brauchen dringend Freiwillige, die beim weiteren Vortrieb, Transport und Bau von Logistik helfen! Auf dem Weg zu einem neuen Zu...Von: Tobias V. | fda42@toar.de
★ Monatstreff FdA
Regulärer Monatstreff der Freunde der Aachhöhle im Löwen in Aach. Normalerweise (!) am ersten Freitag im Monat, ab 19 Uhr.
Von: FdA | hoehlenwind@googlemail.com
Regulärer Monatstreff der Freunde der Aachhöhle im Löwen in Aach.
Normalerweise (!) am ersten Freitag im Monat, ab 19 Uhr.
Vortrag: Die Donau fließt in die Nordsee
Öffentlicher Vortrag von Rudi Martin zum Thema „Die Donau fließt in die Nordsee“. Ort: Museum Oberes Donautal, Fridingen a. D.
Öffentlicher Vortrag von Rudi Martin zum Thema „Die Donau fließt in die Nordsee“. Ort: Museum Oberes Donautal, Fridingen a. D.
Familien-Höhlenausflug
Unser gemeinsamer Familien-Höhlenausflug. Als Ziel ist die Gustav-Jakob-Höhle bei Grabenstetten vorgeschlagen (oder Alternativen).
Von: Jörn Brumme / Anja Frick / Georg Fleischmann
Unser gemeinsamer Familien-Höhlenausflug. Als Ziel ist die Gustav-Jakob-Höhle bei Grabenstetten vorgeschlagen (oder Alternativen).
Monatstreff Mai
Wir treffen uns im Löwen in Aach.
Von: Jörn
Monatstreff Juni
Wir treffen uns im Löwen in Aach.
Von: Jörn
Monatstreff Juli
Wir treffen uns im Löwen in Aach.
Von: Jörn
VDHK-Jahrestagung: Höhle-Mensch-Natur
Die VDHK-Jahrestagung findet dieses Jahr in Giengen-Hürben an der Charlottenhöhle statt. Das Motto lautet „Höhle-Mensch-Natur“. Auf dem Programm steht unter and...
Von: Joachim und Holger
Die VDHK-Jahrestagung findet dieses Jahr in Giengen-Hürben an der Charlottenhöhle statt. Das Motto lautet „Höhle-Mensch-Natur“.
Auf dem Programm steht unter anderem ein Vortrag von Joachim und Holger. Vorträge und Workshops können angemeldet werden.
Klettertag für Aacher Kinder
Seilklettern am Mägdeberg, an geeigneten Bäumen oder in einer Sporthalle (wetterabhängig). Der Termin ist zu Beginn der Sommerferien (BW) im Rahmen des Aacher F...
Von: FdA
Seilklettern am Mägdeberg, an geeigneten Bäumen oder in einer Sporthalle (wetterabhängig).
Der Termin ist zu Beginn der Sommerferien (BW) im Rahmen des Aacher Ferienprogramms geplant.
3. Aacher Höhlentag
Wir laden ein zum dritten Aacher Höhlentag an der Blätterteighöhle.
Von: Georg Fleischmann | georg.fleischmann@ff-35.de
Wir laden ein zum dritten Aacher Höhlentag an der Blätterteighöhle.
Gästeabend ARGE Grabenstetten
Wir sind zu Gast beim Gästeabend der ARGE Grabenstetten in der Falkensteinhalle.
Von: FdA
Wir sind zu Gast beim Gästeabend der ARGE Grabenstetten in der Falkensteinhalle.
Filme vom 2. Höhlentag
Werner Duffner von Regio-Report.eu hat uns einen Link zu seinem neuen Film vom 2. Höhlentag geschickt: Film auf YouTube ansehenHier der Film von Bernd Hugger, d...
Von: Webmaster / FdA
Werner Duffner von Regio-Report.eu hat uns einen Link zu seinem neuen Film vom 2. Höhlentag geschickt:
Hier der Film von Bernd Hugger, den er am 2. Höhlentag 2024 im Keller neben der Höhle gezeigt hat:
Wir bitten, die Rechte der jeweiligen Filmersteller zu beachten. Weitere Informationen gerne beim Seitenverwalter.
Fledermaus-Schutzzeit & Links
🦇 Fledermaus-SchutzzeitDie Fledermaus-Schutzzeit geht jeweils vom 1. Oktober bis 31. März. Wir bitten um unbedingte Beachtung! Weitere Termine & FormulareWeiter...
Von: FdA
🦇 Fledermaus-Schutzzeit
Die Fledermaus-Schutzzeit geht jeweils vom 1. Oktober bis 31. März. Wir bitten um unbedingte Beachtung!
Weitere Termine & Formulare
- Weitere HöFo-Termine gibt es auf der Seite der ARGE Grabenstetten (Karstseminar RT, Speleo-Südwest, ARGE Blaukarst und ARGE Blautopf).
- Aufnahmeantrag, Satzung und Haftungsausschluss für die Befahrung der Donauhöhle sind im internen Bereich verfügbar.
Der neue Vorstand der FdA
Nach der Jahreshauptversammlung am 15.03.2025 ergibt sich nach den Wahlen folgende neue Besetzung des Vorstands der Freunde der Aachhöhle e.V.: 1. Vorsitzender:...
Von: FdA
Nach der Jahreshauptversammlung am 15.03.2025 ergibt sich nach den Wahlen folgende neue Besetzung des Vorstands der Freunde der Aachhöhle e.V.:
- 1. Vorsitzender: Georg Fleischmann
- 2. Vorsitzender: Jörn Brumme
- Kassier: Edwin Klotz
- Schriftführerin: Manuela Ehrich–Biesinger
- Beisitzer: Lothar Dietrich, Linus Köhnlechner, Ewald Lauer †
🌍 Höhlen-News aus aller Welt
Die neuesten speläologischen Funde und Expeditionen weltweit. Automatisch kuratiert.
VorschauVdHK-Jahrestagung 2026 in Giengen-Hürben: "Höhle – Mensch – Natur"
Der Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher (VdHK) lädt zur Jahrestagung 2026 in die HöhlenerlebnisWelt in Giengen-Hürben ein, um aktuelle Forschungen und Projekte vorzustellen.
Einladung zur 64. Jahrestagung des VdHK
Der Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher (VdHK) veranstaltet seine 64. Jahrestagung vom 23. bis 26. Juli 2026 in der HöhlenErlebnisWelt / Charlottenhöhle in Giengen-Hürben. Unter dem Motto „Höhle – Mensch – Natur“ bietet diese Veranstaltung eine zentrale Plattform für den Austausch und die Präsentation neuester Erkenntnisse im Bereich der deutschen und internationalen Speleologie.
Fachlicher Austausch und aktive Beteiligung
Organisiert wird die Jahrestagung vom Höhlen- und Heimatverein Giengen-Hürben 2002 e.V., der die Teilnehmer in die faszinierende Karstlandschaft der Schwäbischen Alb einlädt. Höhlenforscher und Interessierte sind ausdrücklich dazu aufgerufen, sich aktiv zu beteiligen und ihre Workshops und Vorträge anzumelden. Die Tagung, deren Veranstaltungsort in der Lonetalstraße 61 in 89537 Giengen-Hürben liegt, verspricht vier Tage voller fachlicher Diskussionen, Exkursionen und Möglichkeiten zur Vernetzung innerhalb der Höhlenforschungs-Gemeinschaft.
VorschauNABU Fledermauscamp 2026
Vom 22. bis 24. Mai 2026 findet das NABU Fledermauscamp für junge Naturschützer statt.
VorschauMonatsversammlung der Arge Grabenstetten im Mai
Die Arge Grabenstetten lädt zur monatlichen Versammlung im Mai ein, bei der aktuelle Höhlen- und Karstprojekte besprochen werden.
VorschauSERA Cave Carnival 2026 in Scottsboro, Alabama
Die Birmingham Grotto der National Speleological Society veranstaltet den SERA Cave Carnival 2026, ein regionales Höhlenforscher-Treffen mit Workshops, Wettbewerben und Höhlentouren.
Internationales Treffen der Höhlenforscher: SERA Cave Carnival 2026
Vom 7. bis 10. Mai 2026 versammeln sich Höhlenforscher aus den südöstlichen Vereinigten Staaten und darüber hinaus zum SERA Cave Carnival in Scottsboro, Alabama. Dieses jährlich stattfindende Ereignis, das von der Birmingham Grotto der National Speleological Society (NSS) ausgerichtet wird, gilt als ein "Mini-TAG" (ein kleineres Treffen ähnlich dem traditionellen TAG Fall Cave-In) und zieht zahlreiche Speleologen an. Es bietet eine ausgezeichnete Plattform für den Austausch von Forschungsergebnissen, die Vorstellung neuer Entdeckungen und die Pflege der Gemeinschaft unter Höhlenforschern.
Programmhighlights und gemeinsame Aktivitäten
Der SERA Cave Carnival zeichnet sich durch ein vielfältiges Programm aus, das Live-Musik, Kletterwettbewerbe, geführte Höhlentouren und gesellige Partys umfasst. Erfahrene Höhlenforscher und Neulinge haben die Möglichkeit, an Workshops teilzunehmen, sich in verschiedenen vertikalen Techniken zu üben und an Exkursionen zu lokalen Karstphänomenen teilzunehmen. Solche Veranstaltungen sind von entscheidender Bedeutung für die Weiterbildung in der Speleologie, die Förderung des Höhlenschutzes und die Stärkung der kameradschaftlichen Beziehungen innerhalb der Höhlenforschergemeinschaft. Der Veranstaltungsort, Camp Maranatha, bietet eine geeignete Infrastruktur für die zahlreichen Teilnehmer und das umfangreiche Programm.
VorschauFortgesetzte Grabungsarbeiten im Steebschacht: Höhlenverein Blaubeuren erkundet Neuland
Der Höhlenverein Blaubeuren setzt seine regelmäßigen Grabungstermine im Steebschacht fort. Mit mehreren Terminen von April bis Juli 2026 konzentrieren sich die Forscher auf die Entdeckung neuer Gänge und die Verbindung zu weiteren Teilen des Blautopf-Höhlensystems auf der Schwäbischen Alb.
Exploration im Steebschacht geht weiter
Der Höhlenverein Blaubeuren e.V. führt seine engagierten Grabungs- und Forschungsarbeiten im Steebschacht auf der Blaubeurer Alb fort. Für die Monate April bis Juli 2026 sind mehrere Termine angesetzt, beginnend mit dem 18. und 19. April 2026, gefolgt von Expeditionen am 9./10. Mai, 13./14. Juni und 11./12. Juli. Diese regelmäßigen Befahrungen, die eine Woche vor den monatlichen Vereinstreffen stattfinden, zielen darauf ab, Neuland im Schacht zu erschließen und mögliche Verbindungen zum komplexen Blautopf-Höhlensystem zu finden.
Die Forschung im Steebschacht ist ein Paradebeispiel für die kontinuierliche und oft mühsame Arbeit in der Speläologie. Trotz der Herausforderungen des tiefen und teilweise engen Höhlensystems konnten bereits in der Vergangenheit bedeutende Entdeckungen gemacht werden, darunter neue Gänge, die detailliert vermessen und dokumentiert wurden. Die Forschungstermine sind nicht auf die Sommerzeit beschränkt, da der Steebschacht kein Fledermausquartier ist.
Die Blaubeurer Alb und der Blautopf-Karst
Die Blaubeurer Alb ist ein zentrales Gebiet der Schwäbischen Alb und bekannt für ihre intensive Karsthydrologie und die daraus resultierenden Höhlenformationen. Der Blautopf, eine der größten und wasserreichsten Karstquellen Deutschlands, speist ein ausgedehntes unterirdisches System. Die Erforschung des Steebschachts liefert wichtige Daten für das Verständnis dieses einzigartigen Karstsystems und trägt zum Schutz seiner fragilen Geologie und Biologie bei. Interessierte sind eingeladen, sich an den Grabungsarbeiten zu beteiligen und die Faszination der Höhlenforschung hautnah zu erleben.
Internationale Cheve-Expedition 2026 strebt nach tiefstem Höhlensystem der Welt
Eine hochkarätige internationale Höhlenforschungsexpedition in Mexiko ist im vollen Gange, um das Sistema Cheve als das tiefste Höhlensystem der Erde zu bestätigen.
Eine hochkarätige internationale Höhlenforschungsexpedition in Mexiko ist im vollen Gange, um das Sistema Cheve als das tiefste Höhlensystem der Erde zu bestätigen.
Fortschritte bei der Erkundung des Sistema Cheve
Die mit Spannung erwartete Cheve-Expedition 2026, angeführt von Dr. Bill Stone und Dr. Gilly Elor, befindet sich in der finalen Phase ihrer mehrmonatigen Erkundung im Sistema Cheve in Oaxaca, Mexiko. Ziel der Expedition, die vom 1. Februar bis zum 30. April 2026 angesetzt ist, ist es, die derzeitige Tiefenbegrenzung des Höhlensystems zu überwinden und dessen Status als tiefstes Höhlensystem der Welt zu belegen.
Tauchvorstöße in unbekannte Tiefen
Im März und April 2026 konzentrierten sich die Taucheinsätze auf die weitere Erforschung eines bisher unbekannten unterirdischen Unterwassertunnels. Die Speleologen, also die Höhlenforscher, errichten hierfür ein fortgeschrittenes Basislager in Camp 7. Sollten die initialen Tauchgänge erfolgreich sein, ist geplant, ein neues Lager jenseits des Harmony Hall East Sumpfs zu etablieren, um die weitere Erkundung und Vermessung über einen Monat lang zu unterstützen.
Das Sistema Cheve ist ein außergewöhnliches Karst-System, dessen Entstehung maßgeblich durch Wasser, das sich in einem fünf Kilometer großen Sinkloch sammelt, vorangetrieben wurde. Dieses dynamische hydrologische System hat die unteren Passagen der Höhle geformt und birgt die Hoffnung auf massive, horizontal verlaufende Tunnel, die sich nördlich in Richtung der Cueva de la Mano erstrecken könnten. Die Expedition fordert die Teilnehmer nicht nur physisch, sondern auch psychologisch an ihre Grenzen, da Aufenthalte von 20 bis 30 aufeinanderfolgenden Tagen in völliger Dunkelheit keine Seltenheit sind und die Möglichkeit einer Rettung in diesen extrem abgelegenen Bereichen begrenzt ist.
Archäologische Sensation in Saudi-Arabien: Lavaröhren offenbaren tausende Jahre alte Spuren menschlichen Lebens
Ein internationales Forscherteam hat in der Wüste Saudi-Arabiens ein ausgedehntes Lavaröhrensystem entdeckt, das außergewöhnlich gut erhaltene archäologische Zeugnisse von menschlicher Besiedlung aus dem Neolithikum bis zur Bronzezeit birgt.
Umm Jirsan: Eine Zeitkapsel unter dem Wüstensand
Ein internationales Forschungsteam, angeführt vom Australian Research Centre for Human Evolution (ARCHE) der Griffith University, hat im Nordwesten Saudi-Arabiens, etwa 125 Kilometer nördlich von Medina, eine bemerkenswerte Entdeckung gemacht. Im Rahmen des Projekts wurden in der Lavaröhre Umm Jirsan klare Belege für wiederholte menschliche Besiedlungen über einen Zeitraum von rund 7.000 Jahren, vom Neolithikum bis zur Bronzezeit, freigelegt. Diese Entdeckung widerlegt die bisherige Annahme, dass das trockene und raue Klima Arabiens die Konservierung archäologischer Überreste erschwert, da Höhlen und Lavaröhren als natürliche Schutzräume für die Geschichte fungieren.
Tiefe Einblicke in prähistorische Lebensweisen
Die Forschungen in Umm Jirsan, einem ausgedehnten Lavaröhrensystem, zeigen, dass diese unterirdischen Umgebungen als „Zeitkapseln“ dienten, die fragile Spuren menschlicher Aktivitäten bewahrten, die an der Oberfläche längst verloren gegangen wären. Die Ergebnisse legen nahe, dass die Höhle über Jahrtausende hinweg als Zufluchtsort für Viehhirten diente, die wiederholt an diesen Ort zurückkehrten. Dies ermöglicht es den Wissenschaftlern, die Bewegungen antiker Gemeinschaften in der Region, ihre Anpassungen an wechselnde Bedingungen und die Aufrechterhaltung von Verbindungen über weite Entfernungen hinweg zu rekonstruieren. Die Erkenntnisse aus Umm Jirsan bieten einen seltenen Einblick in das Leben der frühen Völker in Arabien und sind von großer Bedeutung für die Speleologie und Archäologie.
Interaktionen zwischen Neandertalern und Homo sapiens in der Tinshemet-Höhle neu bewertet
Neue Forschungen in der Tinshemet-Höhle in Zentralisrael legen nahe, dass Neandertaler und Homo sapiens im Mittleren Paläolithikum nicht nur koexistierten, sondern aktiv interagierten und Technologien, Lebensweisen und Bestattungsriten teilten.
Tinshemet-Höhle enthüllt gemeinsame Geschichte
Eine kürzlich veröffentlichte Studie zur Tinshemet-Höhle in Zentralisrael revolutioniert das Verständnis der Beziehungen zwischen Neandertalern und Homo sapiens. Die Forschungen, deren Ergebnisse am 12. April 2026 publiziert wurden, zeigen, dass diese beiden Menschengruppen im Mittleren Paläolithikum der Levante nicht nur gleichzeitig in der Region lebten, sondern auch direkten Kontakt pflegten. Die Funde deuten auf einen Austausch von Werkzeugen, Lebensweisen und sogar Bestattungspraktiken hin.
Kultureller Austausch als Motor der Entwicklung
Die außergewöhnliche Sammlung archäologischer und menschlicher Überreste in der Tinshemet-Höhle umfasst mehrere menschliche Gräber, die ersten Gräber aus dem Mittleren Paläolithikum seit über fünfzig Jahren. Diese Funde bieten seltene Einblicke in das Leben und die Totenbestattung früher menschlicher Gruppen. Die Interaktionen zwischen Neandertalern und Homo sapiens scheinen das kulturelle Wachstum, komplexere soziale Verhaltensweisen und Innovationen wie formelle Bestattungen und die symbolische Verwendung von Ocker zur Dekoration gefördert zu haben. Dies unterstreicht die Levante als entscheidenden Kreuzungspunkt in der frühen Menschheitsgeschichte, wo menschliche Verbindungen und nicht Isolation die Hauptantriebskräfte für technologische und kulturelle Fortschritte waren.
Tiefenmikrobiom der Gourgouthakas-Höhle auf Kreta enthüllt biotechnologisches Potenzial
Eine seltene Expedition in die Gourgouthakas-Höhle auf Kreta, eines der tiefsten vertikalen Höhlensysteme weltweit, hat ein vielfältiges Mikrobiom offenbart, dessen biotechnologisches Potenzial, insbesondere zur Bekämpfung von Agrarschädlingen, nun erforscht wird.
Unerforschte Mikrowelten in der tiefen Biosphäre
Eine einzigartige speläologische Expedition in die Gourgouthakas-Höhle auf Kreta, Griechenland, hat das tief liegende Mikrobiom dieses vertikalen Höhlensystems, das seit 19 Jahren unberührt geblieben war, detailliert untersucht. Die am 11. April 2026 veröffentlichten Forschungsergebnisse, die im Fachmagazin Astrobiology erschienen sind, umfassen eine hochauflösende vertikale Profilierung des Mikrobioms durch Entnahme von Gesteinsoberflächenproben aus neun verschiedenen Tiefen bis zu 1.100 Metern. Diese Studie bietet neue Einblicke in die oft unterschätzte mikrobiologische Vielfalt tiefer Karstsysteme.
Mikrobielle Innovationen für nachhaltige Landwirtschaft
Die Kultivierung der gewonnenen Proben führte zur Etablierung einer Biobank von 820 bakteriellen Isolaten. Eine taxonomische Identifizierung einer Untermenge von 362 Isolaten zeigte eine diverse Gemeinschaft von 25 Gattungen und 4 Phyla, dominiert von Pseudomonas, Bacillus und Stenotrophomonas. Über die Charakterisierung der Diversität hinaus wurde das biotechnologische Potenzial dieser subterranen Mikroben gegen große landwirtschaftliche Bedrohungen untersucht. Das Screening von 70 repräsentativen Isolaten gegen sechs Schlüsselpathogene, darunter Ralstonia solanacearum und Verticillium dahliae, enthüllte eine signifikante Gruppe von Stämmen mit potenter antagonistischer Aktivität, insbesondere innerhalb der Pseudomonas- und Brevibacillus-Gruppen. Die Ergebnisse demonstrieren, dass tiefe Karstsysteme nicht nur geologische Wunder, sondern auch Hotspots für mikrobielle Innovationen mit konkreten Anwendungen für eine nachhaltige Landwirtschaft sind.
Neue Gecko-Art in Vietnams Karstlandschaft entdeckt
Eine bisher unbekannte Gecko-Art wurde in den Kalksteinklippen der Son La Provinz in Nordwest-Vietnam entdeckt, was die außergewöhnliche Biodiversität dieser Karstregionen unterstreicht.
Biologische Entdeckung im indochinesischen Karst: Neuer Gecko in Vietnam
Im Rahmen intensiver nächtlicher Feldforschung in der Copia Nature Reserve in der Son La Provinz, Nordwest-Vietnam, haben Biologen eine neue Art des Halbblattfinger-Geckos entdeckt. Die am 11. April 2026 gemeldete Entdeckung, veröffentlicht in der Fachzeitschrift 'ZooKeys', unterstreicht die außergewöhnliche, aber noch unerforschte Biodiversität der Karstlandschaften Vietnams. Die Besonderheit des Karst-Topographie, die durch die Auflösung von Kalkstein entsteht und unzählige kleine, isolierte Habitate in Felsspalten und auf Klippen schafft, fördert die Entstehung endemischer Arten.
Morphologische und genetische Beweise für eine neue Spezies
Die Forscher, darunter Anh Van Pham von der Vietnam National University in Hanoi, identifizierten die neue Art anhand spezifischer morphologischer Merkmale wie der Anordnung der Schuppen und der Anzahl der Präanalporen bei Männchen. Genetische Vergleiche bestätigten, dass die Abstammungslinie dieser Geckos sich um mindestens 14 Prozent von anderen Mitgliedern ihrer Gattung unterscheidet, was die Klassifizierung als neue Spezies untermauert. Die gleiche Forschungsarbeit führte zur Entdeckung einer zweiten neuen Gecko-Art in derselben Provinz, Hemiphyllodactylus pakhaensis, die sowohl in menschlichen Siedlungen als auch in natürlichen Karstformationen vorkommt. Diese Funde verdeutlichen, wie wichtig der Schutz dieser fragilen Karstökosysteme ist, da Abholzung und Infrastrukturprojekte einzigartige Arten auslöschen könnten, bevor sie überhaupt wissenschaftlich erfasst werden.
Seltene Höhlenfunde in Kambodscha offenbaren evolutionäre Wunder
Feldstudien in über 60 Kalksteinhöhlen Kambodschas haben eine Vielzahl seltener Kreaturen zutage gefördert, darunter eine fliegende Schlange und eine farbenprächtige Grubenotter.
Riesige Dinosaurier-Fährten an Höhlendecke in Frankreich entdeckt
Eine wissenschaftliche Expedition in die Castelbouc-Höhle in Südfrankreich hat riesige Dinosaurier-Fährten an der Höhlendecke in 500 Metern Tiefe entdeckt, die neue Einblicke in die Paläontologie bieten.
Dreidimensionale Gegenabdrücke in der Tiefe
Die Fährten, die bis zu 1,25 Meter lang sind und von massiven Pflanzenfressern stammen, befinden sich etwa 500 Meter unter der Oberfläche und sind das Ergebnis von dreidimensionalen Gegenabdrücken. Diese entstanden, als die ursprünglichen Fußabdrücke mit Sediment gefüllt und später freigelegt wurden, wodurch sie nun von unten an der Höhlendecke zu sehen sind. Die Entdeckung führte zur Identifizierung eines neuen Ichnotaxons namens Occitanopodus, benannt nach der Region und der einzigartigen Morphologie der Abdrücke. Die Forscher betonen, dass dieser Fund das enorme Potenzial von tiefen Karsthöhlen für die Bewahrung von Spurenfossilien demonstriert, die oft größere und besser erhaltene Oberflächen bieten als oberirdische Aufschlüsse. Diese seltenen Spurenfossilien liefern direkte Beweise für die Bewegung und Anatomie der Dinosaurier und tragen wesentlich zum Verständnis der evolutionären Geschichte der Sauropoden bei, die zu dieser Zeit nur teilweise bekannt ist.
Paläontologen entdecken seltene urzeitliche Fossilien in texanischer Höhle
Ein Paläontologe hat in einer überfluteten Höhle in Texas eine bedeutende Sammlung von Fossilien aus der Eiszeit entdeckt, die neue Einblicke in prähistorische Ökosysteme ermöglicht.
Höhlenfahrt in die Ardèche: Höhlen- und Karstforschung Dresden e.V. erkundet französische Unterwelt
Der Höhlen- und Karstforschung Dresden e.V. startete Ende März eine mehrtägige Höhlenfahrt in die Ardèche-Region Frankreichs, um die dortigen Karstphänomene und Höhlensysteme zu erforschen. Die Expedition, die bis Anfang April dauert, ist sowohl für Anfänger als auch erfahrene Speläologen konzipiert.
Speläologische Expedition in die Ardèche
Vom 27. März bis zum 6. April 2026 begab sich der Höhlen- und Karstforschung Dresden e.V. auf eine ausgedehnte Höhlenfahrt in die malerische Ardèche-Region im Süden Frankreichs. Diese Region ist bekannt für ihre beeindruckenden Karstlandschaften und die Vielzahl an Wasser- und Trockenhöhlen, die sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Speläologen reizvolle Erkundungsmöglichkeiten bieten.
Solche mehrtägigen Expeditionen sind ein Kernbestandteil der praktischen Speläologie. Sie ermöglichen den Teilnehmern, ihr technisches Können im Umgang mit Seiltechniken und der Navigation in komplexen Höhlensystemen zu vertiefen. Gleichzeitig tragen sie zur Kartierung unbekannter oder wenig erforschter Abschnitte bei und fördern das Verständnis für die hydrologischen und geologischen Prozesse, die zur Entstehung dieser einzigartigen Unterwelten führen.
Die Karstregion Ardèche
Die Ardèche, durch den gleichnamigen Fluss geformt, ist eine klassische Karstregion mit tief eingeschnittenen Schluchten (Gorges de l'Ardèche), spektakulären Felsformationen wie dem Pont d'Arc und zahlreichen Höhlen, darunter die berühmte Chauvet-Höhle mit ihren prähistorischen Wandmalereien oder die Aven d'Orgnac. Die Forschungen tragen dazu bei, das Wissen über diese fragilen Ökosysteme zu erweitern und ihren Schutz für zukünftige Generationen zu gewährleisten.
Grüne Sahara: Höhlenablagerungen enthüllen feuchtes prähistorisches Klima in Marokko
Neue geologische Beweise aus Höhlen im südlichen Marokko belegen, dass die Sahara vor Tausenden von Jahren wesentlich regenreicher und grüner war als heute, was das Verständnis der Paläoklimatologie der Region neu definiert.
Stalagmiten als Klimaarchive: Die feuchte Vergangenheit der Sahara
Die Sahara, heute die größte heiße Wüste der Erde, war einst dramatisch anders. Geologische Beweise aus Höhlen im südlichen Marokko zeigen, dass die Region vor Tausenden von Jahren deutlich mehr Niederschlag erhielt. Diese Entdeckung basiert auf der Untersuchung von Stalagmiten, mineralischen Strukturen, die vom Höhlenboden nach oben wachsen, wenn Wasser durch die darüber liegenden Gesteinsschichten tropft.
Analyse von Isotopen offenbart feuchte Perioden
Diese Tropfsteine dienen als detaillierte Archive vergangener Niederschläge und ermöglichen es Wissenschaftlern, Umweltbedingungen zu rekonstruieren, die lange vor modernen Klimamessungen existierten. Durch die Messung der Uran- und Thorium-Isotope in diesen Proben konnten die Forscher feststellen, wann die Formationen zu wachsen begannen und aufhörten. Die Ergebnisse zeigten, dass das Stalagmitenwachstum zwischen 8.700 und 4.300 Jahren vor heute stattfand, was auf eine wesentlich häufigere Regenzeit in der Region während dieser Zeit hinweist. Dies bestätigt eine lange Periode intensiver und regelmäßiger Niederschläge. Die Analyse zeigte, dass die Sahara durch „tropische Fahnen“ bewässert wurde – enorme Wolkensysteme, die Feuchtigkeit aus den Tropen in die Wüste transportierten.
Alpen: Neue Höhlenentdeckung wirft Fragen zur menschlichen Adaption auf
Ein riesiges verborgenes Höhlensystem in den Alpen birgt urgeschichtliche Artefakte und einzigartige Eis- und Kalksteinformationen, die Einblicke in das Leben früher Menschen und vergangene Klimazonen geben.
VdHK mahnt zum Schutz der Eiskapelle im Nationalpark Berchtesgaden
In einer Pressemeldung vom 3. März 2026 macht der Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher (VdHK) auf den fortschreitenden Verlust der Eiskapelle im Nationalpark Berchtesgaden aufmerksam und fordert verstärkte Schutzmaßnahmen für bedrohte unterirdische Naturdenkmäler.
Verlust der Eiskapelle – Ein Mahnruf zum Höhlenschutz
Der Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher (VdHK) hat am 3. März 2026 eine eindringliche Pressemeldung veröffentlicht, die den Verlust der Eiskapelle im Nationalpark Berchtesgaden thematisiert. Die Eiskapelle, eine einzigartige Gletschermühle am Fuße des Watzmanns, ist aufgrund klimatischer Veränderungen und menschlicher Einflüsse zunehmend bedroht. Der VdHK möchte mit dieser Aktion auf die traurige Realität des Verlusts unterirdischer Schätze aufmerksam machen und den Schutz des einzigartigen Geoökosystems Höhlen und Karst stärker in den Vordergrund rücken.
VdHK-Vorsitzende Bärbel Vogel hob hervor, dass allein in Deutschland 4,6 % aller bekannten Höhlen vernichtet – abgebaut oder verfüllt – und somit unwiederbringlich verloren sind. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher liegen.
Klimawandel und Höhlenschutz
Der Rückgang von Eishöhlen und -formationen wie der Eiskapelle ist ein deutliches Zeichen für den globalen Klimawandel. Für die Speläologie bedeutet dies eine zunehmende Herausforderung, da viele Höhlensysteme, insbesondere solche in alpinen Regionen, direkt von Temperatur- und Wasserschwankungen betroffen sind. Die Pressemeldung des VdHK unterstreicht die Notwendigkeit integrierter ökologischer Ansätze im Höhlenschutz, die auch EU-Umweltrichtlinien und die IUCN-Richtlinien für den Schutz von Höhlen und Karstgebieten berücksichtigen.
Prähistorisches Skelett in überflutetem mexikanischem Höhlensystem entdeckt
Ein prähistorisches menschliches Skelett wurde in einem komplexen Unterwasserhöhlensystem an der Karibikküste Mexikos gefunden, was neue Erkenntnisse über die frühen Bewohner Mesoamerikas liefert.
Archäologische Sensation im Yucatán-Karst: Menschliches Skelett in Cenote geborgen
Archäologen haben ein weiteres prähistorisches menschliches Skelett in einem überfluteten Höhlensystem entlang der mexikanischen Karibikküste entdeckt. Dieser Fund, der Anfang März 2026 gemeldet wurde, ist das elfte derartige Skelett, das in den letzten drei Jahrzehnten in den Cenoten zwischen den Touristenzielen Tulum und Playa del Carmen gefunden wurde. Die Cenoten, von dem Maya-Wort 'dzonot' für 'Höhle mit Wasser', sind die charakteristischen Oberflächenmerkmale des Karstsystems auf der Yucatán-Halbinsel und stellen wichtige archäologische Fenster dar.
Ein Blick in die prähistorische Besiedlung
Octavio del Rio, ein Höhlentaucharchäologe, der mit dem Nationalen Institut für Anthropologie und Geschichte zusammenarbeitet, gab bekannt, dass das Skelett etwa 8 Meter unter der Oberfläche und 200 Meter tief in einer überfluteten Höhle gefunden wurde. Es wird angenommen, dass die Person dort vor etwa 8.000 Jahren deponiert wurde, als die Höhle noch trocken war und der Meeresspiegel deutlich niedriger lag. Einige der ältesten menschlichen Überreste Nordamerikas, die in diesen Cenoten entdeckt wurden, datieren auf etwa 13.000 Jahre. Der Fundort auf einer Sedimentsdüne in einem engeren Teil einer inneren Kammer lässt darauf schließen, dass es sich um eine absichtliche Begräbnisstätte, möglicherweise als Teil einer rituellen Praxis, handelte. Diese Entdeckung trägt maßgeblich zum Verständnis der menschlichen Besiedlungsgeschichte und der paläoökologischen Bedingungen in der Region nach der letzten Eiszeit bei.
